Lidl gibt seine Pläne für die Ukraine nicht bekannt

Die deutsche Supermarkt-Kette “Lidl” weder bestätigt noch widerlegt ihre Pläne für den Eintritt in den ukrainischen Markt.

Auf Anfrage von Ukrinform bezüglich ähnlicher Absichten gab das Unternehmen keine direkte Antwort.

“Lidl überprüft ständig mögliche Expansionsziele und analysiert Marktbedingungen und Kundenpotenziale. Wir bitten um Verständnis, dass wir im Moment keine konkreten Aussagen machen können“, antwortete man der Agentur aus der internationalen Abteilung für korporative Kommunikation Lidl Foundation & Co. KG.

Dabei wurde versichert, dass Lidl für transparente Kommunikation auftrete und Mitarbeiter und Aktionäre über ihre Entscheidungen rechtzeitig informiere.   

Die Lebensmittel Zeitung teilte in der vorigen Woche mit, dass das deutsche Supermarkt-Netz in den ukrainischen Markt eintreten wolle. Lidl sollte dort gegen den lokalen Discounter ATB antreten. ATB verfügt landesweit bereits über ein Filialnetz von rund 1200 Läden.

„Ein Marktwachstum im zweistelligen Bereich und die zunehmende Konsolidierung machen die Ukraine attraktiv für Lidl. Dort trifft der Schwarz-Discounter aber auf Marktführer ATB, der das eigene Konzept kopiert“, heißt es.

Die Schwarz-Gruppe hat ihren Sitz im baden-württembergischen Neckarsulm. Weltweit arbeiten 458.000 Menschen für die Schwarz-Gruppe – es gibt über 12.500 Filialen in 33 Ländern.

Das Unternehmen Lidl Stiftung & Co. KG, das der Schwarz-Gruppe angehört, wurde 1973 gegründet.

nj


Quelle: Lidl gibt seine Pläne für die Ukraine nicht bekannt

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